Was ist Aikido?

Geschichte und Ursprung des Aikido

Aikido ist eine Kampfsportart, die in der Tradition der japanischen Kampfkünste steht. Entwickelt wurde Aikido von dem japanischen Meister Morihei Ueshiba in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Ueshiba entstammte einer Samuraifamilie und wurde - wie damals üblich - nach den Regeln des Bushi-do (Weg des Kriegers) erzogen.  Im Alter von 18 Jahren begann er mit dem Studium der traditionellen Kampfkünste (Jiu-Jitsu, Daito-Ryu und Schwertkunst). Zunächst fixiert auf die rein technische Perfektionierung der Kampfkünste kam Ueshiba in den 20er Jahren in Berührung mit buddhistischen Werten. Inspiriert von deren Vorstellung, dass Friede zwischen den Menschen nur über den Weg der Liebe und Güte zu bewerkstelligen ist, zog er sich zur Meditation in die Berge zurück. Aus dieser Verbindung  der überlieferten Kampfkünste und der Meditation heraus entstand das Aikido (wörtl. aus dem Japanischen: Ai = Liebe, Ki = Geist, Seele, Do = Weg).

Unterschied zu anderen Kampfsportarten

Aikido unterscheidet sich von Karate, Judo, Taekwondo, Boxen und Kickboxen darin, dass weder die Person, noch der Standort vereidigt werden. Die Aufgabe besteht vielmehr darin, die Angriffslinie frei zu geben und einzutreten und so die eigene Bewegung mit der des Angreifers in Deckung zu bringen. Jetzt kann die eigene Technik zur Anwendung kommen. Daher spricht man von "Tori" (der Führende) und "Uke" (der Gebende).

Ziel und Folgen des Aikidotrainings

Natürlich ist Aikido auch eine Kampfsportart, bei deren Training das Ziel verfolgt wird, sich in einer im Alltag auftretenden Angriffssituation adäquat verteidigen zu können. Darüber hinaus wirkt sich das Training aber auch auf den ganz normalen Alltag des Aikidoka aus: